Teilprojekte

Das Vorhaben „TransAqua“ soll in vernetzten Einzelprojekten offene Fragen der Radioökologie im Bezug auf die Ressource Wasser bearbeiten, um das Wissen in der Strahlenforschung auszubauen und die Kompetenz in diesem Gebiet durch gezielte Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs zu erhalten. Um das breite Feld der Aspekte der Strahlenforschung strukturiert zu bearbeiten, ist das Vorhaben thematisch in fünf Teilprojekte gegliedert, die sich mit unterschiedlichen Kompartimenten aquatischer Ökosysteme befassen und gezielt die Nachwuchsförderung organisieren:

1. Oberflächenwasser: Eintrag und Transport von Radionukliden in Oberflächenwasser

2. Grund- und Tiefenwasser, Trinkwasser: Freisetzung und Nachweis von Radionukliden in Grund- und Trinkwasser

3. Biokinetische Modelle: Biokinetische Stoffwechselmodelle im Menschen und deren Validierung

4. Kontaminierte Wässer: Migrationsverhalten von Radionukliden in bergbaulichen und städtischen Abwässern

5. Ausbildung und Nachwuchsförderung: Organisation von Workshops, Tagungsteilnahmen, Forschungsaufenthalten, (Labor-)Austauschprojekten und einer Sommerschule

Sie alle gruppieren sich um das Ziel, die Expositions- und Dosisabschätzung für den Menschen bei Strahlenexpositionen über aquatische Ökosysteme zu verbessern. In den Teilprojekten sollen in insgesamt 16 Arbeitspaketen (AP) offene Probleme von spezialisierten Gruppen aus neun verschiedenen Forschungseinrichtungen, Helmholtz Zentren, Universitäten und Hochschulen studiert werden. Insgesamt sollen 13 Nachwuchswissenschaftler(innen) (Postdocs), neun Doktorand(inn)en und mehrere Masterstudierende neu in dieses Forschungsbiet eingeführt werden.